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Heimreise

Wir sind nun schon auf der Heimreise. Den Griechenland II Bericht und diese Zeilen schreiben wir gerade auf der Fähre von Patras nach Venedig. Danach wird es über den Brenner nach München gehen. Somit sind wir Anfang November nach 6 Monaten Europa-Rundreise wieder zuhause.
Erlebt haben wir sehr viel. Viele schöne Momente werden uns in Erinnerung bleiben. Wir haben viele nette Leute kennen gelernt, einige davon auch etwas besser, wie z. B. Marc, den wir in Stockholm kennen gelernt und mit ihm vier Wochen unserer Reise gemeinsam verbracht haben. So haben wir einen echten Freund dazu gewonnen. Wir haben aber auch einen sehr guten Freund verloren, der leider nicht mehr unter uns weilt (mehr möchten wir aber hier nicht dazu schreiben).
Es gab keinen einzigen kritischen Moment, weder beim Fahren noch bei sonstigen Begegnungen. Ganz im Gegenteil, wir sind auf soviel freundliche und uns gut gesonnene Menschen gestoßen, auch und grade da, wo wir es nicht erwartet haben, wie z. B. in Russland oder auch in Albanien.
Wir reisen gerne, freuen uns aber auch sehr, wieder zuhause zu sein, in unserer oberbayrischen Heimat Oberbayern. Allzu lange wird unser Heimaturlaub aber nicht dauern, dann geht es schon wieder in die weite Welt hinaus. Wir fliegen zusammen mit meinen (Tom) Eltern nach Chile, meine Schwester mit Familie über Weihnachten und Neujahr zu besuchen. Eigentlich passt uns das nicht so recht, aber nächstes Jahr werden wir wohl keinen großen Urlaub machen können und übernächstes Jahr planen die Chilenen schon wieder umzuziehen. Also für uns letzte Möglichkeit sie in Chile zu besuchen.

Europa ist sehr schön zu bereisen, da es im Vergleich zu anderen Kontinenten sehr sicher ist. Auch die Reiseabwicklung ist denkbar einfach. Die meisten Staaten sind im Schengener Abkommen, d. h. keine Grenzformalitäten, in vielen Staaten gibt es den Euro, in allen Staaten kann man mit der EC- oder Visa-Karte Geld abheben und überall gibt es Lidl.
Sehr gut gefallen hat uns Belgien, Dänemark, Schweden, Russland, Estland, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Aber auch von unseren Transit-Ländern waren wir sehr angetan, wie Slowakei und Polen. Diese alle und auch einige mehr sehen uns bestimmt mal wieder.

Natürlich war unser UHU viel zu groß für Europa, auch den Allrad haben wir nur selten gebraucht. Aber die Größe vom UHU hatte auch viel Vorteile. Wir hatten viel Platz in unserem Camper, ein unbeschreiblicher Vorteil auf einer langen Reise. Auch das eigene WC und die eigene Dusche hatte uns viele Möglichkeiten gegeben irgendwo im freien Gelände zu stehen, auch bevorzugten wir unser eigenes Bad oft vor denen der Campingplätze. Der Allrad wiederum hat uns Wege ermöglicht, die wir ohne bestimmt nicht gefahren wären, auch wenn wir letztendlich den Allrad gar nicht gebraucht haben, aber im Zweifelsfall kann man ihn ja zuschalten.

Wir haben unterwegs viel darüber diskutiert, wie denn eine Südost-Asien, oder Afrika, oder Süd-/Mittel-Amerika Reise machbar gewesen wäre. Bestimmt alles viel abenteuerlicher, aber im Moment herrschen bei so vielen Ländern politische/militärische Konflikte, Terroristen und Drogenbanden, die das Reisen zu einem unberechenbaren Abenteuer machen. Die Zeit in der man von München nach Indien oder Südafrika fahren konnte, ist wohl leider erstmal vorbei. Einzelne Länder anzufliegen ist kein Problem, aber durch viele Länder hindurch zufahren schon. 

2319 HR Trogir

Griechenland-Türkei

Mittlerweile sind wir in Griecheland angekommen und auf den Hund gekommen, wie im Bericht-Griechenland zu lesen ist.
Wir werden nun die nächsten Wochen in Griechenland bleiben, da wir die kleine Hella nicht mit in die Türkei nehmen dürfen. Obwohl sie alle Impfungen hat, ist die Tollwut-Impfung noch nicht lange genug her und hat noch keine Antikörper entwickelt. damit darf sie weder in die Türkei einreisen, noch später aus der Türkei wieder in die EU einreisen. Also lassen wir(leider)die Türkei und werden dies in einem späteren Urlaub mal nachholen.

 Extreme Beaching

Die Temperaturen in Ungarn, Slowenien und Kroatien ließen uns keine Wahl: Wir mußten baden gehen, was das Zeug hält. Und...... es war richtig schön. Zur Zeit haben wir hier bei Dubrovnik ständig Temperaturen über 30 Grad und das Mitte September. Hoffentlich hält das noch eine Weile an.

Morgen machen wir uns auf nach Montenegro und dann soll es weiter gehen über Albanien und Mazedonien nach Griechenland und in die Türkei.

Weiter geht’s!

Wir hatten eine super interessante Zeit in St. Petersburg und sind jetzt in Estland angekommen. und fühlen uns hier sehr wohl. Es gibt viele schöne Dinge zu entdecken und der Geldbeutel wird nicht so stark belastet, wie in Skandinavien.

Wo sind wir?

Nachdem wir nun durch Dänemark, Schweden, Norwegen, wieder nach Schweden zurück sind, sind wir gestern, 6.7.2011 mit der Fähre von Stockholm nach Turku, Finnland (ca. 150km vor Helsinki) gefahren. Wir haben unsere im groben geplante Tour über den Norden von Norwegen, also beim Nordkap vorbei und dann das Ganze wieder auf der Finnischen Seite zurück, etwas abgekürzt. Der Hauptgrund hierfür war das andauernde schlechte Wetter in Norwegen. Bis auf ein paar Ausnahmen hatten wir meist Dauerregen und so um die 10 Gard Maximaltemperatur.  Da wird dann die Lust auf irgendwelche (Outdoor)Unternehmungen etwas geringer. Caro hat sich am Rücken einen Wirbel sehr schmerzhaft verrenkt. Es war natürlich am Wochenende, so dass wir erst mal in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses sind. Dort hat man ihr aber nur Schmerzmittel gegeben und meinte es wird sich schon in zwei bis drei Wochen wieder geben. Nachdem sich aber überhaupt keine Besserung einstellen wollte, sind wir nach Stockholm zurück und haben dort einen Chiropraktiker gesucht. Nach nur zwei Behandlungen ist nun hoffentlich das Gröbste überstanden. Jetzt sind wir froh, im  28 Grad warmen Finnland zu sein, denn Sonne und Wärme sind besser zur Genesung als Kälte und Regen.

Die Rasenmäher

Irgendeiner mäht immer Rasen. Bei welchem Wetter auch immer, man sieht immer einen der seinen Rasen mäht. Na gut, bei dem schlechten Wetter in Norwegen würde wahrscheinlich überhaupt keiner Rasen mähen, würden sie erst auf Sonnenschein warten. Aber bei welch strömenden Regen die Leute draußen stehen und ihren Rasen mähen ist schon etwas seltsam. Und sollte mal kein Rasen da sein, dann nimmt man eben das Dach:
0810 Briksdal Gletscher und einer mäht immer Rasen

Die Fliege

Wir sind ja doch etwas langsamer mit dem UHU unterwegs. Dabei hatten wir eine neue Beobachtung gemacht. Normalerweise gibt es gelbe, schwarze, kleine und auch größere Flecken auf der Windschutzscheibe, wenn man auf Insekten aller Art trifft. Wir fuhren mit knapp 40km/h einen Berg hinauf, als wir eine Fliege bemerkten, die auf unserer Windschutzscheibe fröhlich herumkrabbelte. Nach erfolglosem Wegwischen war uns klar, die sitzt außen! Sie hat diese Situation auch sichtlich genossen und wollte gar nicht mehr weg.  Ich habe keine Ahnung wie schnell Fliegen fliegen können, stellte mir das Ganze aber wie folgt vor: Nehmen wir mal an, die Fliege fliegt so knapp 39km/h. Wir nähern uns mit 40km/h von hinten. Jetzt kommt es zum unweigerlichen Aufprall der Fliege mit 1km/h auf unserer Windschutzscheibe. So etwas hatten wir alle wohl noch nie erlebt. Fliegen außen auf der Windschutzscheibe, die da fröhlich vor sich hinkrabbeln. (Toms Version). Ich (Caro) glaube eher, dass sie noch viel schneller fliegen kann, uns überholt hat und sich dann einfach als blinder Passagier hat mitnehmen lassen.

Die Geschwindigkeit

Wie schon oben erwähnt, sind wir doch etwas langsamer unterwegs als die Anderen. Bergauf sind es mal nur 40km/h, auf Pässen mal nur 15km/h ansonsten sind wir auf der Landstraße mit 60km/h, und wenn wir mal auf der Autobahn sein sollten, mit 80km/h unterwegs. Dabei kommt es selten vor, dass sich ein Stau vor uns bildet. Der ist meist schon wieder aufgelöst, bis wir überhaupt dort sind. Hinter uns sieht es da schon etwas anders aus. Hier sind die ersten Staus gleich direkt nach dem losfahren. Natürlich halten wir auch ab und zu mal an und lassen die ganze Meute vorbei, aber wie gesagt, kaum wieder angefahren, ist der nächste Stau hinter uns. Aber Stau´s hinter einem haben was Positives, man kommt selbst nicht rein.

Hier in Skandinavien sind die Autofahrer sehr geduldig, sie fahren einem Kilometer lang hinterher, sei es auch noch so langsam. Bei uns würde man schon dreimal überholt werden, zweimal geschnitten und mindestens x-mal angehupt werden. Nicht so in Schweden, Norwegen oder Finnland, hier sind wirklich alle sehr sehr geduldig. Dabei ist doch letztens etwas einmaliges vorgekommen. Wir mussten einen anderen Verkehrsteilnehmer überholen. Vor uns fuhr ein Wohnwagen-Gespann mit weniger als 50km/h, da mussten wir dann doch vorbei. Unser erstes überholtes Auto auf unserer Reise, seit dem wir in München losgefahren sind. Selbstverständlich werden wir die von uns überholten weiterhin zählen,  die uns überholen aber eher nicht.

Endlich unterwegs!

Nach endlosen Vorbereitungen (Verwaltungskram, ständigen Routenänderungen, Wohnung herrichten und vermieten und viel Schrauberei an unserem Gefährt (UHU) sind wir endlich seit 11. Mai 2011 unterwegs.

Der ursprünglich gedachte Abfahrtstermin am 01. Mai 2011 stellte sich als absolut unrealistisch heraus. Der Um- und Ausbau hat einfach ewig gedauert. Somit verschoben wir den Abfahrtstermin immer wieder, bis wir schließlich nun am 11. Mai unsere Reise starteten.

Wir sind inzwischen durch Luxemburg, Belgien, Holland und Dänemark gefahren und sind nun seit 03. Juni 2011 in Schweden unterwegs.

Diese Seiten haben wir unterwegs erstellt und versuchen immer wieder die aktuellsten Berichte und Bilder einzustellen. Bitte habt aber Verständnis, wenn wir diese in unregelmäßigen Abständen ergänzen werden. Unterwegs haben wir nicht immer Internetanschluss.

Hier sind nun also endlich die ersten Bilder und Reiseberichte.

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